Freiheitsentzug, Zwangsheirat, Ehrenmord

Alles neigt sich dem Guten

Fear

“Do you have fear?”

“Yes… – but it feels good”

und im Endeffekt hat sich die Angst gelohnt.

Meine Schwestern

Ich habe vor Kurzem meine Schwestern im Internet gefunden. Facebook dein Freund und Helfer, wenns darum geht, jemanden zu finden *FuckTheDatenschutz*, hahaha.

Als ich das Bild sah, dachte ich als erstes, DAS WILL ICH AUCH :D.
Ich hab mich soooo gefreut alle wiederzusehen.

In meiner Wall of Fame habe ich eine Wand mit Bildern, persönlichen Bildern, mit Freunden drauf, Urlaube, die ich erlebt habe und Postkarten mit netten Sprüchen. Unter diesen Fotos und Bildern gibt es zwei Postkarten. Die eine representiert mich und neben dieser Postkarte hängt der Spruch “Shit happens, but life goes on.”
Die Andere representiert meine Schwestern, die vor einem Tisch mit Cupcakes sitzen. Neben ihnen hängt die Karte “Die Freiheit ist in deinem Herzen. Ist sie nicht dort ist sie nirgendswo” -> Diese Karte wiederum hab ich von einer Freundin per Post bekommen.

So was hat das jetzt alles miteinander zu tun?
Ich habe diese zwei Postkarten, die uns repräsentieren weit auseinander gehängt, aber dennoch sind sie durch die Sprüche verbunden. Ich bin mehr umgeben von meinen Freunden, anstatt den Sprüchen. Meine Schwestern haben überwiegend den Sprücheanteil, weil ich mir wünsche, dass sie (ich weiß ja nicht wie es wirklich in ihren Herzen aussieht) das bekommen, was sie sich wünschen.
Auf dieser Karte lachen sie mich an, sodass ich ihnen immer ein Lächeln zurück schenken kann.

Jetzt das Bild von FB, das ist genauso wie meine Karte. Ich hab das Gefühl, sie lächeln mich an (auch wenn das nicht so sein sollte). Ich fühl mich angelächelt und als ich das Bild sah, musste ich sofort grinsen.

Ich habe mir vorgenommen, dieses Bild auszudrucken, als ein kleineres Format und diesen dann wahrscheinlich umgedreht, seitwärts mit Tesafilm, an die Wand zu befestigen, sodass man dieses Bild auf- und zuklappen kann.

Wenn ich meine Schwestern wahrscheinlich nie wieder sehen werde, will ich mir die Illusion behalten, dass sie mich trotz allem lieben. Und vielleicht wissen sie auch, dass egal wie meine Entscheidung über mein Leben gefallen ist, ich sie trotzdem nicht vergessen habe (wie auch, hehe. Dazu bräuchte ich eine Amnesie :P ).
Genau das Gleiche gilt auch für meine Eltern.
Sie haben mich durch die Hölle geschickt, dafür haben sie den Begriff “Familie” nicht verdient, aber als Menschen kann ich ihnen durchaus vergeben, denn jeder Mensch macht Fehler.

Wie gerne würde ich ihnen sagen, wie unrecht sie hatten.. mit ihrer These, dass ich es zu nichts bringen würde. So gerne würde ich ihnen sagen, dass
- ich mein Leben in den Griff habe
- ich von niemandem abhängig bin
- ich tun und machen lassen kann, was ich will, vorausgesetzt es schadet niemandem
- ich auch ohne Religionszugehörigkeit ein guter Mensch sein kann
- ich eine schöne Wohnung habe, in der ich sogar heimlich Bilder von ihnen versteckt habe (was ich niemals zugeben würde!)
- ich in einer der schönsten Gegenden in der Welt lebe
- ich einen guten Beruf hab
- ich mich immer weiterbilde
- ich sie einfach auch vermisse…

Manchmal überkommt mich das Gefühl, sie anrufen zu wollen, aber im letzten Moment kann ich mich noch zusammenreißen und ich sag mir “Willst du wirklich, dass alles wieder von vorne anfängt?!” – und dann lass ich es. Ich weiß ja auch nicht, wie sie dazu stehen, ob sie überhaupt nach so langer Zeit überhaupt noch so an mich denken, wie ich an sie denke. Ohne Hass und ohne Wut, ohne dieses verletzte Ehrgefühl, welches ich ja bei ihnen verursacht habe (Nein, ich denke nicht, dass ich schuld bin, sie haben ihre eigene Welt, in der sie sich ihr Ehrgefühl erschaffen haben, mein Ehrgefühl ist anders!). Dann denke ich auch, bestimmt werden ihre Ehemänner auch nicht wollen, dass sie mit ihrer Schwester in Kontakt treten, schließlich mussten sie sich ja auch rechtfertigen?!
Man wird als was Schlechtes abgestempelt und man muss damit halt auch leben. Meine Entscheidung – Ihre Konsequenzen.

Aber so ist das.

Trotz allem, werd ich nun dieses Bild von FB aufhängen um meine Illusion aufrecht zu erhalten.
Meine Therapeutin sagt übrigens, dass das ok ist, die Illusionen aufrecht zu erhalten, die dazu beitragen ein besseres und friedvolleres Leben zu führen ;)

10. Jahrestag

Lange hab ich überlegt, wie ich meinen 10.Jahrestag feiern will?

Einfach nichts zu machen, das wollte ich mir nicht geben.

Also wurden ein paar Freunde zusammen getrommelt. Wir sind allesamt NACKT in den Fluss gesprungen. Das war ein Tag!
Zuvor haben wir uns teilweise warm getrunken und auch nette Gespräche geführt, Menschen kennen gelernt. Und anschließend sind wir ins arschkalte Wasser gesprungen.
Es hat sich gelohnt, denn jetzt, wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen vor Freude. Das Leben ist so unglaublich kurz. Ich hab einen Moment nicht hingeschaut und nun bin ich mit einem Jahrzehnt dabei.

Am Tag der Tage bin ich dann mit Freunden, die mir wirklich sehr Nahe stehen, Essen gegangen. Es war so ein toller Tag!
Es kommt mir vor wie in einem Traum.
Aber wenn ich meine Kamera einschalte, dann bin ich froh, dass es kein Traum war, sondern Realität. Dass die, die mit mir den Abend verbrachten, 100%ig zu mir stehen.

Was normale Menschen in normalen Familien von ihren Eltern oder Geschwistern erwarten: Liebe und dieses hoffnungsvolle Gefühl, dass egal was man macht, dass alles Gut werden wird.
Ich bin so glücklich, dass ich im Endeffekt solche Menschen gefunden habe.
Den Ersatz der Mutter und/oder dem Vater und den Geschwistern kann es vielleicht nicht ersetzen, aber das Gefühl geliebt zu werden ist unbezahlbar und am Ende kommt es nicht darauf an, von wem man diese Liebe bekommt.

Aus ganzem Herzen, sage ich Euch DANKE.

Also mache ich nun das beste aus diesem Jahr!

Mein 30. Geburtstag

…war einer der schönsten Ereignisse dieses Jahr!

Letztes Jahr haben mir einige Freunde gesagt, dass man den 30. Geburtstag auf jeden Fall feiern muss. Die 2 vorne endet und die 3 kommt für die nächsten 10 Jahre. So wird nun die 3 mein Begleiter sein.
Und ein Gutes hat es auch: Angeblich soll alles einfacher werden.

Ich fühl mich gar nicht wie 30!
Man hatte immer das Gefühl irgendwelche Regeln zu befolgen: mit 30 ist man verheiratet, hat mindestens zwei Kinder, hat einen Mann, hat es beruflich schon weit gebracht, das Studium ist fertig, man macht eine Rundreise etc pp. Alles was auf mich nicht zutrifft.
>>FUCK THE RULES!<< läuft bei mir immer noch ;).

Seit letztes Jahr plante ich also mein Geburtstag… Ich wollte dieses Mal wirklich jeden einladen. Aber am Ende wurden doch nur die eingeladen, die ich mag und die mich mögen kamen dann auch :).

Es war eine große Party. Ich habe ein Club gemietet und für ca 95 Personen Cupcakes gebacken. Es waren um die 100 Freunde und Kollegen anwesend.
Es war ein berrauschendes Fest um die Zwei zu verabschieden und die Drei willkommen zu heißen.

Und dennoch insgeheim hab ich meine Familie doch vermisst.
Manchmal fühlt es sich einfach traurig an, denn vor 10 Jahren sagte ich mir, nach spätestens 2 Jahren, werden die sich bestimmt wieder einkriegen… vor 8 Jahren, sagte ich mir das Selbe… vor 6 Jahren dann, war ich der Meinung, vllt wird es noch ein Jahr dauern… bis sich die Jahre dahin neigten.
Aber im Endeffekt hat sich da nichts getan. Ich vermisse sie manchmal, es gibt kurze Einschnitte, in denen ich ein zwei Tränen drücken kann, danach “geht das Leben eben weiter”. Ich drehe mich um, sehe die glücklichen Gesichter um mich herum und kann auch weiter machen.

Es war so schön! Dennoch bis ich 40 werde, werd ich keine derart große Party mehr schmeißen :P. Zu anstrengend :P

Gasteintrag zum Blog

Kürzlich erhielt ich folgende Nachricht, und ich möchte gerne darauf antworten:

Von J:

Mitteilung:
Ich habe sehr viel in deinem Blog gelesen und komme nun zu dem Entschluss dir etwas zu schreiben was mir immer wieder aufgefallen ist in deinen Beiträgen.
Du stempelst deine Ex Gemeinde als eine ab, als eine die ihre Kinder ALLE hinter den Kulissen schlagen, als eine die ALLE ihre Kinder zwangsverheiraten und so weiter
Aber so ist das nicht
1. Liegt all das nicht in der Religionsgemeinde sondern in der pakistanischen Kultur!
2. Gibt es auch Familien in deiner Ex Gemeinde die SEHR offen sind, ihre Kinder nicht misshandeln und so weiter, sie sehen ihre Religion als Frieden an, und wollen die Religion auch in Frieden ausleben und keinem etwas schlechtes vorallem der eigenen Familie nicht. Sie leben nach der Religion und nicht nach der Kultur das ändert einiges.
Trotzdem kann man deine Wut verstehen, wer so von seiner eigenen Familie misshandelt wird, urteilt eben auch so

Ich möchte anmerken: Ich schreibe über MICH. Ich schreibe nicht über die Religionsgemeinschaft. Meine Erfahrungen sind schlecht. Jedoch kenne ich persönlich (von früher) mehrere Familien, die NICHT so waren, wie meine Familie.
Wer meint, diese Religionsgemeinschaft täte ihm gut, bitte, nur zu. Jeder soll an das glauben, wovon Er/Sie überzeugt ist.
Ich für meinen Teil habe mit den Leuten abgeschlossen, mit den Leuten aus der Releigionsgemeinschaft, mit denen, die ihre Religion FALSCH ausleben (der Frieden wird abhängig von den Leuten gemacht).

Die pakistanische Kultur besteht auch nicht nur aus Gewalt. Jede Gesellschaft, hat seine Vor- und Nachteile!
Es ist eher die Erziehung, die fragwürdig ist.
Oft haben Menschen, die gewaltätig sind, selbst tausend Probleme, die sie nicht in den Griff bekommen. Meine Eltern und auch Geschwister haben leider auch zu der Spezie gehört, die sich nicht haben helfen lassen. Was sich allerdings mittlerweile auch geändert haben könnte? Menschen sind schließlich weiterbildungsfähig.

Und dennoch hat das alles auch was Gutes: Wäre nämlich all das nicht passiert, wäre ich nicht der Mensch, der ich Heute bin! Das darf man auch nicht vergessen :).

Als ich mit dem Blog anfing, war ich teilweise noch voller Wut und ja, auch Hass. Aber nach all den Jahren, wenn man erwachsen wird, fängt man auch an, Dinge anders zu sehen. Meine Eltern, meine Familie haben Fehler gemacht, die unverzeihlich sind. In ihren Augen habe ich auch Fehler gemacht, und ja, die habe ich gemacht. In gewissen Dingen, bin ich ihnen nicht mehr böse. Ich lache über sie und kann über ihre Gedankengänge auch weinen. Alles in Allem, hat sich alles eher zum Positiven bewegt. Trotzdem ist das alles kein Grund für mich, mit dem Gedankengut dieser Religionsgemeinschaft in Richtung Einklang zu bewegen. Und ich möchte hier nun wirklich keine Religionsdebatte führen. (Jeder Mensch sollte das Recht haben, seine Meinung frei herauszusprechen – auch wenn diese für den Einen oder Anderen Humbug ist)

Ich weiß, was ich vom Leben will!
Ich will keiner Religion angehören, denn in meinen Augen hat Religion (egal welche) einfach zu wenig Sinn.

Das Ziel meines Blogs soll nicht sein, die Ahmadiyya Gemeinde zu Grund und Boden zu stampfen und schlecht zu machen. Jeder erwachsene Mensch muss selbst wissen, was für ihn gut ist und was nicht. Und wer es nicht weiß, sollte die Möglichkeit bekommen, sich in die Gegebenheiten einzustudieren. Auch den Mädchen und Frauen/Jungen und Männern, die anders sein wollen. Jeder hat eben auch ein Recht zum Leben und diesen SOLLTE man akzetieren, egal ob eine Familie eher positiv geneigt ist, oder negativ (offen oder eher “geschlossen”).

29. März – Ein Anfang ohne Ende

Ich denke, ich bin mir sicher, dass der Tag, an dem mein Vater mich so verprügelt hatte, der 29. März 2005 war.

An diesen Tagen geht es mir besonders schlecht, vor allem, wenn ich zB nicht reise, und alleine zu Hause rum hocke.
Gestern Abend hat mich Gott sei Dank eine Freundin besucht und wir haben viel miteinander geredet, über das HIER und JETZT :). Das hat meine traurige Stimmung etwas gehoben.

Dennoch hatte ich einen schlimmen Alptraum in der Nacht auf Heute:
Meine kleine Schwester, ich und noch eine andere Person waren unterwegs und meine Schwester hat etwas ausgefressen. Ich sage zu ihr, dass das kein guter Schachzug war, aber ich würde das mit dem Vater klären, sie solle sich keine Sorgen machen.
Es ist Abend und der Vater sitzt im Wohnzimmer und ruft mich zu sich. Gibt mir eine Predikt. Schlägt mich und ich weine, sage aber nicht, dass es nicht mein Fehler war, sondern der meiner kleinen Schwester.
Er verweist mich aus dem Haus. Er sagt ich soll meine Sachen packen und hier verschwinden. Ich weine entsetzlich, meine Schwester liegt in meinem Bett und schläft. Ich packe meine Sachen in einem Rollikoffer. Aber meine Schränke sind leer, der Keller ist leer. Es gibt keine Sachen von mir. Also finde ich letztendlich nur 3 TShirts, die ich einpacke.
Im Keller, wo ich meiner Mutter begegene, passiert gar nichts: Sie hat sich umgedreht und sagt nichts dazu.
Ich verlasse das Haus für immer, denke ich mir und ich werde nie wieder kommen.
-> Ich wache auf, verschwitzt, alles tut mir weh und ich weine entsetzlich. Der Alptraum hier, ist natürlich wieder wie der der Vater mich verprügelt. Meine Haut ist aufgeplatzt, ich blute füchterlich (wie damals auch). Und am Ende dieses “Wegwerfen”, als wäre ich nicht lebenswert.

Ich bin froh, dass der Tag rum ist. Generell war es mal wieder ein regnerischer Tag. Aber jetzt scheint die Sonne. Und ich mache mich jezt auf in den Tag.
Jetzt werden die Tage besser werden.

Der Traum der Versöhnung – R.i.P. Lareeb

Ich lebe wirklich in einem Bollywood-Film und hoffe immer noch, dass auch mein Ende ein Happy End sein wird.

Ist es nicht das Schönste, sich so eine perfekte Welt vorstellen zu können?

Eines Tages wache ich auf und sehe meine Schwestern und meinen Vater wieder. Endlich geliebt zu werden, das was ich mir immer gewünscht habe… das sie mich so lieben wie ich bin.
Ein schöner Traum…

Aber vorgestern, als ich die Nachricht laß, dass das 19-jährige Mädchen in Darmstadt von ihrem eigenen Vater erwürgt worden ist, dachte ich nur… “das hätte ich auch sein können”.
Wie sich herausgestellt hat, kam Lareeb auch aus der Ahmadiyya-Gemeinde.
Nein, ich habe sie nicht gekannt. Es ist dennoch nicht auszuschließen, dass unsere Eltern sich kennen.
Wenn ich daran denke, überkommt mich eine dicke Gänsehautschicht :(.
Das arme Mädchen… was hat sie nur an ihren letzten Minuten gedacht? Von dem Vater ermodet zu werden, nur wegen einer “falschen Liebe” seiner Meinung nach.

Ich habe meinen Vater ausgelacht, nachdem er mich zum “sterben” liegen lassen hat. Meine Schwester, die sonst auch nie “Erbarmen” zeigte, hatte plötzlich Erbarmen. Nicht für mich! Sie hatte Erbarmen, weil sie Angst hatte, dass das jemand mitbekommen hätte können: Was für eine Schande wäre das gewesen?

Herr Wagishauser, Vorsitzender der Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland, sagte, sie “(…) haben versucht zu vermitteln(..)”.
Es ist ja nicht der erste Ehrenmord… Es ist auch nicht das erste Mädchen, dass Gewalt in der Familie erlebt hat. Ich bin ein lebender Beweis dafür.
Ich kenne diese Vermittlungsmethoden auch sehr gut…
Bei uns hat nicht Herr Wagishauser vermittelt… bei mir hat der ehemalige Imam “vermittelt”. Anstatt mir zu helfen, hat er aber alles schön vertuscht.
Ich weiß, dass er wohl mit meinen Eltern gesprochen hat, da er mit seiner Familie lange Zeit in unserem Haus mitgelebt hat. Er kannte meine Eltern und ich weiß, dass er oft Gespräche mit meinem Vater führte, wenn dieser wieder über meine Mutter hergefallen war, oder über uns.
Als das mit mir passierte und er mich sah, wie ich aussah.. war ihm mit Sicherheit klar, was passiert ist: Kein Schuhschrank ist auf mich gefallen, sondern die Wut meines Vaters ist über mich hergefallen.
Ich glaube, er hat auch damals mit meinem Vater gesprochen. Aber ich frage mich oft, warum er nicht die Polizei eingeschaltet hat? Niemand hat das getan. Alles sollte “in der Familie” bleiben. Bloß nicht, dass die Welt denkt, dass es auch in der Ahmadiyya-Gemeinde, solche Täter lauern. Aber die Welt ist nun mal so: Schlechte Menschen gibt es überall!
Ich habe in der Ahmadiyya-Gemeinde auch Familien gesehen, die nicht in Gewalt getränkt waren. Väter, die ihre Töchter lieben und sie studieren gehen lassen haben, und ohne Kopftuch draußen rumrennen lassen haben. Es geht nicht darum, diese Religion schlecht zu machen. Es geht darum, zu verstehen, was diese Leute sich dabei denken, wenn sie sagen “wir haben versucht zu vermitteln”. Wenn sie dem Mädchen tatsächlich helfen wollten, warum haben sie dann nicht die Polizei eingeschaltet? Diese hätte doch das Schlimmste verhindern können… Lareeb würde noch leben! Und die anderen Mädchen, die bisher unter dieser falschen Ehre gelitten haben, vielleicht hätten sie es auch einfacher gehabt.

Unser Imam, und seine komplette Familie, hat mir noch monatelang nach dem Ereignis versucht zu erklären, dass das alles meine Schuld war. Aber soll der Imam nicht eigentlich von Wahrheit und Lüge unterscheiden können?
Wenn der Imam von sich selbst behauptet, ein guter Mensch zu sein, und dann seine jüngste Tochter mit dem Gürtel verprügelt, weil seine älteren Töchter etwas Falsches getan haben (in seinen Augen), kann dieser Mensch dann ein guter Mensch sein? Wohl eher kaum! Man ist ein guter Mensch, wenn man zwar seine älteren Töchter nicht schlägt, dafür aber die Jüngste ungerecht behandelt… In meinen Augen, ist das die größte Lüge überhaupt!

Als ich dann meinen ersten Freund hatte, dachten sie auch, ich bin gegangen, weil ich einen Freund hatte. Was zu dem Zeitpunkt gar nicht so war, aber das haben sie mir auch nicht glauben wollen.
In den Monaten, nachdem ich von “zu Hause” weg gegangen bin, hatte ich Kontakt zu der ältesten Tochter des Imams.
Zuerst hatte ich auch mit ihren zwei anderen Schwestern Kontakt, bis dieser abbrach… weil sie wohl schon vermuteten, dass ich nicht “zu Hause” wohne. Ich durfte immer weniger mit den anderen telefonieren. Dieses Recht haben sie mir einfach verweigert, aber auch die Töchter des Imams sagten, dass egal was ihr Vater von ihnen verlangt, sie würden es tun, denn es war ihr Vater. Ich warf ihnen dann vor, dass sie damit zeigen, dass sie eben kein FREIES Leben leben, aber das war ihnen nicht wichtig.
Am Ende hatte ich dann nur noch Kontakt zu dem Imam selbst, da er seiner Familie verboten hat mir mir zu sprechen. Ist das die Aufgabe eines Imams? Ich denke wohl eher nicht!
Der Imam soll den Streit schlichten, er soll nicht nur einer Seite die Schuld geben, er hätte schlichten sollen, den Streit nicht noch mehr aufbrausen sollen. Am Ende bin ich, meiner Meinung nach, der bessere Imam. Eigentlich hat er alles nur noch schlimmer gemacht, als es schon war…

Da er mit seiner Familie nach England ausgewandert war und in dem Zeitraum, als das alles passierte, schon in England lebte, hat er das eben auch nicht hautnah miterlebt. Das hätte mein Vater auch gar nicht gewagt, uns derart anzufassen, wenn er auch zu Hause gewesen wäre. Also ist alles passiert, wie es passiert ist.
Dann bin ich weg gegangen… und hatte im Frühjahr Kontakt zu ihm – telefonisch. Ich war damals auf Jobsuche und hatte nicht viel Geld um jetzt jeden Tag nach England anzurufen – früher gab es eine Flatrates.
Er hatte mir immer Fristen gesetzt, wann ich ihn um welche Uhrzeit anzurufen hatte. Nicht zu vergessen: Er wollte ja vermitteln…
Was ich auch immer versuchte: Ihn anrufen – egal wie… Meiner “Pflicht” als Ahmady-Mädchen nachkommen… wenigstens etwas…
Einmal hatte ich es dann versäumt ihn anzurufen… Es war ein Januar… Ich musste mir immer anhören, dass ich eine Tracht Prügel verdient hätte, dafür wie ich meine Familie gedemütigt hätte (dabei… haben SIE MICH gedemütigt… all die Monate zuvor: So eine Tat kommt nicht von Heute auf Morgen… und die Jahre….). Immer wenn ich das Telefon auflegte, war ich am Ende meiner Kräfte und wenn ich danach mit meinem besten Freund sprach, hat er immer zu mir gesagt “HÖR AUF mit dem Imam zu reden!” – aber ich dachte, es sei meine “Pflicht” mit ihm zu reden, er will ja nur schlichten.
An dem besagten Januar dann, als ich nicht anrief, hatte ich ein super schlechtes Gewissen… aber ich rief nicht an, weil ich kein Geld hatte und niemanden um Geld bitten wollte. Also rief ich NICHT an!
Ein paar Tage später hat die älteste Tochter des Imams mir eine Email geschrieben, mit dem Inhalt, dass der Imam sehr wütend auf mich sei und ich ihn schnellst möglich anrufen solle, wenn ich es mit ihm nicht verscherzen möchte. Diese Emails habe ich immer noch!
Also ein paar Tage später, als ich das Geld zusammen gekratzt hatte, rief ich ihn an und sagte ihm, dass ich kein Geld hatte und er… der tolle Imam, der angesehene Imam der Ahmadiyya-Gemeinde, der ja NUR und AUSSCHLIESSLICH vermitteln wollte, sagt mir ich bin eine Deutsche Hure. Ich wolle draußen nackt rumlaufen wollen, so wie die Deutschen. Ich hätte noch so eine Tracht Prügel verdient. Ich fing an, am Telefon zu weinen, wie ein Kind. Und er hörte nicht auf, mich zu beschimpfen. Später schrieb ich an seiner ältesten Tochter, über dieses Gespräch und sie sagte, ich hätte das alles nicht verstanden, seine Worte wären nicht so gewesen, ich hätte sein Urdu nicht verstanden. Ich hätte ja sowieso die Wörter nie richtig verstanden und alles immer so gredreht, wie es für mich gepasst hat. Ich war enttäuscht, als ich ihre Email laß und hab noch mehr geheult.
Ich habe die Emails meinem besten Freund geschickt und ihm erzählt, wie “Vermittlung” bei den Ahmadies aussieht und er sagte nur, dass ich mir darüber keinen Kopf machen soll, ich solle diese dummen Menschen einfach vergessen.

Vermitteln… wer weiß, wie sie versucht haben mit Lareeb und ihren Eltern zu vermitteln.
Es tut mir im Herzen weh! NIEMAND, keiner auf dieser Welt, hat so einen Tod verdient, vor allem dann nicht, wenn man mit “Familie, das allerhöchste Gut” aufwächst.
Bestimmt hätte Lareeb – genau wie ich – ihre Eltern niemals schlecht geredet. Wir machen das nicht, weil unsere Erziehung so ist.
Wenn ich Menschen erzähle, was mir wiederfahren ist und dann sage, dass ich es ja irgendwie verstehen kann… schütteln sie den Kopf, sie verstehen nicht, warum ich nicht zur Polizei gegangen bin. Sie verstehen nicht, warum ich – trotz allem meine Eltern immer noch verteidige, warum ich nicht will, dass Andere seltsam/schlecht über sie reden. Ich bin mir sicher, dass auch Lareeb, als sie ihren Eltern über ihre Liebe erzählte, auch nicht dachte, ihr Vater würde sie erwürgen.
Auch ich habe bis zu letzt nicht geglaubt, meine Eltern könnten in der Lage sein, solch eine erbärmliche Tat zu organisieren.
Ich dachte, obwohl ich mein Leben lang, geschlagen worden bin, hätte ich nieeeee im Leben gedacht, dass mein Vater mich töten würde, bzw. es versucht. Oder er ausspricht, dass er mich töten wird, wenn er mich findet.
Manchmal kann ich das immer noch nicht glauben… meine Eltern… niemals… dann streiche ich mir unbewusst mit der Zunge über mein Zahnfleisch, über die Implantate, über die Narbe an meiner Lippe.. und mich juckt die Narbe an meinem Mitelfinger, den ich seit dem nicht mehr nach hinten biegen kann… und wenn ich in diesem Moment in den Spiegel schaue, sehe ich mich, wie ich nach der Attacke aussah.

“Wir haben versucht zu vermitteln” – Bestimmt nutzt auch unser Imam diesen Satz und sagt dann, ich war wohl unvermittelbar.
Ein Glück für die Ahmadiyya-Gemeinde, dass ich nicht gestorben bin, denn sonst hätten sie auch Rede und Antwort stehen müssen?! – Auch der Imam.

Mein Traum, irgendwann meine Schwestern und meinen Vater wieder zu sehen, bricht in Stücke….
Wie kann ich einen Menschen wieder vertrauen, der mir nach dem Leben getrachtet hat?
Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, würde ich sie jemals wieder sehen: Meine Schwestern, meinen Vater, den Imam, seine Töchter und überhaupt jeden der eine Ahnung hatte, was passierte und nichts unternahm. Nichts.

Zum Sterben zurück gelassen. Allein.

Flashbacks

Am Samstag, mitten in der Nacht, höre ich plötzlich meine Nachbarn H., die über mir wohnen, wieder anfangen zu streiten.
Das ist am Ende so sehr ausgeartet, dass die Frau wieder abgehauen ist, nach ‘ner Zeit wieder kam, gegen die Tür trat, mehrmals, dann hörte man wieder Gegenstände auf dem Boden fallen, Geschrei… und am Ende wieder dieses “Betteln”, einen nicht wieder zu schlagen. Sie ruft immer “Hör auf! Bitte hör auf!”.

Ich sitze dann immer verkrampft auf meiner Couch, will Ruhe bewahren… aber manchmal kann ich das nicht … bin dann aufs Klo – weil man dort am meisten mitbekommt, ist alles sehr hellhörig – und hab auch geschrien. Richtig laut! Dann war kurz Ruhe… später ging der Streit aber wieder von vorne Los. Mein “Schrei” hat im Endeffekt nichts gebracht, aber meinen zwei-Türe-weiteren-Nachbarn W. aufgeschreckt, der dann aus seiner Wohnung sprang. Ich hab ihn abgefangen, haben kurz diskutiert wegen dem Lärm und er hat dann auch bestätigt, dass er diese Nachbarn auch immer hört, wenn die H’s so schreien und das er dem jetzt ein Ende setzen wird. Er ist schnurrstracks nach oben spaziert und plötzlich hatte ich dann auch Angst, dass H. ihn auch anpampen wird. Ich konnte nichts hören so richtig, weil es im Flur zu sehr geschallt hat… W. kam dann wieder runter und fragte mich ob ich denn mal die Polizei gerufen hätte und ich sagte ihm, “nicht nur einmal”. Ich rufe oft die Polizei, die sich immer total viel Zeit lässt. Bis sie da sind, ist der Spuk vorbei. W. sagte mir, beim nächsten Mal soll ich “häusliche Gewalt” als Stichwort nennen, so würde die Polizei EHER kommen… Was für mich allerdings etwas verstörend war. Gewalt ist Gewalt, die Polizei sollte immer vor Ort sein, wenn es um Gewalt geht, oder nicht?

Letztendlich hab ich dann doch nochmal die Polizei angerufen und auch gesagt, dass ich denke, dass es sich um häusliche Gewalt handelt… in 15 Minuten waren sie da! Haben mich befragt, sind dann nach oben und haben auch mit den H’s gesprochen. Irgendwann sind sie gegangen…

Gegen 12 Uhr klingelte dann W. nochmal an meiner Tür und sagte mir, dass die Frau/Freundin von H. wohl nochmal Radau gemacht hat und er – W. – sie dann aus dem Haus verwiesen hat.
Ehrlich gesagt, fand ich das dann nicht mehr toll, denn an sich können wir nicht sagen, von wem aus der Streit ausging. Außerdem war es draußen arschkalt, Minusgrade. Jetzt mach ich mir doch Gedanken um die Frau.
Ich finds auch nicht richtig, sich über den Lärm zu beschweren, wenn man weiß, dass hinter der Tür ein Mann auf seine Frau einprügelt. W. sagt selbst, dass seien “Assoziale” – aber wenn sie im Endeffekt ihre Miete bezahlen, haben ja auch “Asoziale” ein Recht auf einer Wohnung, oder nicht?

Jetzt ist das Mädchen verschwunden… und bisschen Ruhe ist wieder eingekehrt. Trotzdem, ich will nicht, dass die Freundin von H. draußen in der Kälte rumlungert.

Ich denke, wenn ich sie beim nächsten Mal sehe, steck ich ihr das Frauennotruftelefon zu und noch ein paar Adressen. Ursprünglich wollte ich ihr anbieten, dann zu mir in die Wohnung zu kommen, aber meine Freundin hat schon Recht, wenn sie sagt, dass es dann auch für mich schwierig werden könnte, mit so einem Gewalttäter ist ja auch nicht zu spaßen und ja… ich hab auch Angst vor diesem Typen…
Also kann ich ihr anbieten, von meinem Telefon aus den Notruf zu wählen. Und das werde ich auch machen. Jetzt muss ich ihr nur nochmal auf dem Weg begegnen OHNE H.

Was das mit mir macht?
Wie oben schon beschrieben, verkrampt mich diese Situation. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht flüchten kann, wenn man nicht weg kann, weil man denkt, dass man das nicht machen kann/darf. Ein fürchterliches Gefül!
Und wenn ich jetzt noch daran denke (2 Tage später), läuft es mir kalt den Rücken runter.
Ich will, dass men Zuhause ein Zufluchtsort ist. Ich möchte es harmonisch haben. Aber meine positiven “Schwingungen” werden durch sowas total gestört. Kurzzeitig schwebe ich in Atmosphären, die mich an meine frühere Situation erinnern… “Gefälschte” Paniksituationen. Mein Gefühl sagt mir “Pass auf! Gleich donnerts!”. Noch Tage später hab ich Verfolgungswahn. Gestern war ich mit einer Freundin aus und wollte am Ende, nicht nach Hause, weil ich Angst hatte, dass die H’s sich wieder streiten… o.O
Mein Körper sendet mir falsche Signale und ich falle wieder in so eine Art Panikattake, was jetzt auch nicht gerade berrauschend ist.
Natürlich muss ich lernen, besser damit klar zu kommen und ich habe ja viele Tricks aus meiner Therapiezeit gelernt. Aber manchmal hilft das alles nichts… :(. So wie eben auch dieses Mal mit den H’s.
Insgeheim wünsch ich mir schon, dass er wegzieht… und die Frau sich von ihm lösen kann.

All will go well

So, endlich hört ihr wieder was von mir.

An sich geht es mir gut, mein Studium ist sau anstrengend und ich habe auch schon damit gekämpft aufzuhören. Ich beneide alle, die nicht allein im Studium stehen. Alle, die Freunde und Familie (aber vor allem die Familie) haben und überall unterstützt werden.
Ich hab natürlich auch Freunde, die hinter mir stehen, aber manchmal fühle ich mich trotzdem sehr alleine und einsam :/.

Ich musste, weil es mir deswegen auch so schlecht ging, wieder mit meiner Therapie anfangen. Erst dachte ich, das schaffe ich schon alleine. Letztes Semester ging es mir auch nicht berauschend. Und habe mir da auch vieles eingeredet “Ich brauch die Therapie nicht, bin doch austherapiert” – aber es ist diesmal nicht das Trauma, sondern einfach diese grundsätzliche Angst zu versagen. Im Hinterkopf sitzt noch meine Mutter, die mich bei jedem “Scheiß” schimpft und mich auslacht, wenn sie sagt “Ich hab dir doch gesagt, dass du es nie zu etwas bringen wirst” – Alptraum.
Das Ergebnis ist, dass ich einfach zu Lust auf nichts habe. Ich schlafe erst um 4 Uhr morgens, kann natürlich nicht um 7 wieder aufstehen. Mein Zucker ist schlecht, die Werte sind schlecht, negativer Stress verschlechtert generell mein Gemüt, schlechte Laune und diese “mir-egal”-Haltung macht mich langsam aber sicher doch wahnsinnig. Also musste ich mich wieder an meine Thera binden. Ca. 1 x die Woche besuche ich sie nun wieder – und ich muss sagen, “JA, es tut mir wirklich gut”. Sie kennt mich und sie macht ihre Arbeit einfach gut.

Mittlerweile hab ich mich auch wieder aufgerappelt. Ich konnte mit vielen sprechen, mit zwei Arbeitskollegen, die sich sehr für mich einsetzen, einige Kommilitonen, die hinter mir stehen, und natürlich auch sehr gute Freunde, die mir immer wieder sagen, dass ich nicht aufgeben sollte. Es hilft mir schon, auch wenn manchmal das andere Gefühl überwiegen will. Bin dann oft sehr launisch :/.

Doch ich habe mich entschieden, nochmal stark zu sein und das jetzt auch durchzuziehen.
Wenn es mit dem Studium tatsächlich nicht klappen sollte, kann ich mir immer noch ein anderes Studium aussuchen bzw. einfach wieder anfangen zu arbeiten und was anderes machen.

Ich tröste mich mit den Worten, dass am Ende doch alles gut wird.
Und daran glaube ich auch! All will go well!

Interviews

Vor Kurzem wurde wieder ein Interview veröffentlicht.
Leider kann ich euch nicht verraten für welche Zeitung/Zeitschrift/Blatt.
Ich hätte ein Exemplar zugeschickt bekommen, aber dann habe ich es mir doch gekauft, es schwarz auf weiß zu haben, reizte mich schon ein Stück weit. Und meine Geduld ist nun auch wieder nicht so stark, dass ich bis Mitte dieses Monats hätte warten können :P

Ich hab mir also das Exemplar gekauft und mich in einem belebenden U-Bahnhof irgendwo in Deutschland gesetzt und habe MEINE Geschichte gelesen.
Erst hab ich mich gefreut. Nachdem ich die erste Seite aufschlug, war es nur noch seltsam.
Ich musste schlucken und weinen, als ich das laß.
Es war irgendwie irreal aber ich wusste, dass es real war.
Einerseits, war es eine “Geschichte”, andererseits kam alles hoch, der Schmerz, die Trennung, die Worte, die gesprochen wurden, die Demütigungen, die gemacht wurden.
Tagelang war ich nur noch am Heulen :(.

Auch wenn ich mir immer sage, dass ich wirklich stolz sein kann auf mich, trat dieses “Stolz-Sein” nicht wirklich ein.. Zumindest nicht sofort. Erst ein paar Tage später.

Die Interviews, die für Radio/TV gemacht worden sind, waren viel leichter zu ertragen, als die in Schrift.

Vielleicht werde ich zu einem späteren Zeitpunkt das Interview für euch hochladen.

« Older posts